Wie auch Düsseldorf-Garath wurden beinahe alle Siedlungen der 1960er und 1970er Jahre nach dem Prinzip der autogerechten Stadt geplant. Diese Stadtplanung, die das Auto als entscheidenden Faktor für Fortschritt und modernes Leben ansah, ist heute Aufgrund des großen Flächenverbrauchs und der Blockade des Außenraums, nicht mehr zeitgemäß.
Die Auswirkungen dieser Planung sind in Düsseldorf-Garath deutlich spürbar. Die Räume zwischen den Gebäuden wurden vollständig den Autos überlassen. Was keine Straße ist, wird zum Parken genutzt. Selbst manche Grünflächen entpuppen sich bei genauerer Betrachtung als die Dächer von Tiefgaragen. Der Entwurf „Transformer” sieht deshalb an zentraler Stelle ein Parkhaus vor, dass die Parkplätze innerhalb der Siedlung ersetzt und den Bewohner*innen den Außenraum zurückgibt. Zudem soll die Transformation bestehender Infrastrukturen, wie der nun leeren Tiefgaragen, ermöglicht werden (siehe „Bad Garath”).
Das Gebäude bietet neben Parkplätzen auch Wohnraum und ist so geplant, dass eine spätere Transformation in eine reine Wohnnutzung von Anfang an möglich ist. Die Grundstruktur ist eine durchgehende gewendelte Rampe, welche die Geschossigkeit auflöst und die verschiedenen Nutzungen auf einer durchgehenden Ebene miteinander verbindet.
Um das Parkhaus ohne die Planung neuer Straßen mit dem Auto zu erschließen, schließt die Rampe im Untergeschoss an eine bestehende Tiefgarage an. Im Erdgeschoss springt die Rampe zurück und schafft durch öffentliche Nutzungen, wie einem Kiosk oder einem Spielplatz, eine Verbindung zum Außenraum. Geparkt wird auf vier Umdrehungen der Rampe. Gewohnt auf den oberen zwei. Der Wohnraum macht sich die Auflösung der Geschossigkeit zunutze und ist als eine durchgehende Wohngemeinschaft geplant. Erschlossen wird die Wohnung durch verschiedene Gemeinschaftsräume, von welchen aus man durch einen Flur zu den Zimmern gelangt. Die Zimmer können durch Schiebetüren miteinander verbunden werden und ermöglichen so verschiedene Wohnformen, von einfachen Einzelzimmern bis hin zu größeren Clustern mit eigenem Wohnzimmer. Zwischen den Zimmern sind Koch- und Essbereiche, welche neben den Bädern und der Dachterrasse gemeinschaftlich genutzt werden können.
Wie auch Düsseldorf-Garath wurden beinahe alle Siedlungen der 1960er und 1970er Jahre nach dem Prinzip der autogerechten Stadt geplant. Diese Stadtplanung, die das Auto als entscheidenden Faktor für Fortschritt und modernes Leben ansah, ist heute Aufgrund des großen Flächenverbrauchs und der Blockade des Außenraums, nicht mehr zeitgemäß.
Die Auswirkungen dieser Planung sind in Düsseldorf-Garath deutlich spürbar. Die Räume zwischen den Gebäuden wurden vollständig den Autos überlassen. Was keine Straße ist, wird zum Parken genutzt. Selbst manche Grünflächen entpuppen sich bei genauerer Betrachtung als die Dächer von Tiefgaragen. Der Entwurf „Transformer” sieht deshalb an zentraler Stelle ein Parkhaus vor, dass die Parkplätze innerhalb der Siedlung ersetzt und den Bewohner*innen den Außenraum zurückgibt. Zudem soll die Transformation bestehender Infrastrukturen, wie der nun leeren Tiefgaragen, ermöglicht werden (siehe „Bad Garath”).
Das Gebäude bietet neben Parkplätzen auch Wohnraum und ist so geplant, dass eine spätere Transformation in eine reine Wohnnutzung von Anfang an möglich ist. Die Grundstruktur ist eine durchgehende gewendelte Rampe, welche die Geschossigkeit auflöst und die verschiedenen Nutzungen auf einer durchgehenden Ebene miteinander verbindet.
Um das Parkhaus ohne die Planung neuer Straßen mit dem Auto zu erschließen, schließt die Rampe im Untergeschoss an eine bestehende Tiefgarage an. Im Erdgeschoss springt die Rampe zurück und schafft durch öffentliche Nutzungen, wie einem Kiosk oder einem Spielplatz, eine Verbindung zum Außenraum. Geparkt wird auf vier Umdrehungen der Rampe. Gewohnt auf den oberen zwei. Der Wohnraum macht sich die Auflösung der Geschossigkeit zunutze und ist als eine durchgehende Wohngemeinschaft geplant. Erschlossen wird die Wohnung durch verschiedene Gemeinschaftsräume, von welchen aus man durch einen Flur zu den Zimmern gelangt. Die Zimmer können durch Schiebetüren miteinander verbunden werden und ermöglichen so verschiedene Wohnformen, von einfachen Einzelzimmern bis hin zu größeren Clustern mit eigenem Wohnzimmer. Zwischen den Zimmern sind Koch- und Essbereiche, welche neben den Bädern und der Dachterrasse gemeinschaftlich genutzt werden können.
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