Die Wohnanlage weist heute mehrere Defizite auf: Die meisten Wohnungen haben keinen Zugang zu privatem Grünraum, der Außenraum wird nahezu ausschließlich als Durchgang genutzt. Orte zum Aufenthalt, öffentliche Gärten und gemeinschaftsfördernde Freiräume fehlen. Gleichzeitig ist die Erschließung unklar und die Adressbildung mangelhaft, wodurch Identifikation und Orientierung erschwert werden.
Ausgangspunkt des Entwurfs ist der Zustand der Fassade: Die Fassadenplatten lösen sich und müssen entfernt werden. Diese notwendige Maßnahme wird als Chance genutzt, denn durch die Demontage werden Lastreserven aktiviert und eine Aufstockung möglich. Instandsetzung und Weiterbauen greifen so ineinander und schaffen zusätzlichen Wohnraum.
Zentrales Element sind neue, intensiv begrünte Terrassen, die den Innenraum nach außen erweitern und jeder Wohnung einen zugeordneten Außenraum geben. Rücksprünge erzeugen einen indirekten Sonnenschutz: Wintersonne gelangt in die Wohnungen, während im Sommer eine vorstehende PV-Verschattung Überhitzung reduziert. Die Terrassen folgen der bestehenden Schot-tenstruktur, orientieren sich zu vorgelagerten öffentlichen Außenräumen und stärken die Schwelle zwischen privat und gemeinschaftlich. Die Schotten werden zu einem Holzfachwerk weiterentwickelt, als sichtbares Zusammenspiel von Bestand und neuer, leichter Konstruktion.
Im Erdgeschoss entstehen Split-Level-Atelierwohnungen mit direktem Außenraumbezug, darüber ein Mix unterschiedlich großer Wohnungen mit Terrasse. Die Aufstockung über dem ZW2 reagiert gezielt auf den Bedarf an größeren Wohneinheiten. Die Erschließung wird neu geordnet: Vier Eingänge an der Südseite schaffen klare Adressen, bestehende Treppenhäuser werden genutzt und an Ecktypen durch zwei Aufzüge ergänzt. Über die Terrassenebenen wird zudem eine barrierefreie Erschließung auch für die Zeilentypen dazwischen ermöglicht.
Die Wohnanlage weist heute mehrere Defizite auf: Die meisten Wohnungen haben keinen Zugang zu privatem Grünraum, der Außenraum wird nahezu ausschließlich als Durchgang genutzt. Orte zum Aufenthalt, öffentliche Gärten und gemeinschaftsfördernde Freiräume fehlen. Gleichzeitig ist die Erschließung unklar und die Adressbildung mangelhaft, wodurch Identifikation und Orientierung erschwert werden.
Ausgangspunkt des Entwurfs ist der Zustand der Fassade: Die Fassadenplatten lösen sich und müssen entfernt werden. Diese notwendige Maßnahme wird als Chance genutzt, denn durch die Demontage werden Lastreserven aktiviert und eine Aufstockung möglich. Instandsetzung und Weiterbauen greifen so ineinander und schaffen zusätzlichen Wohnraum.
Zentrales Element sind neue, intensiv begrünte Terrassen, die den Innenraum nach außen erweitern und jeder Wohnung einen zugeordneten Außenraum geben. Rücksprünge erzeugen einen indirekten Sonnenschutz: Wintersonne gelangt in die Wohnungen, während im Sommer eine vorstehende PV-Verschattung Überhitzung reduziert. Die Terrassen folgen der bestehenden Schot-tenstruktur, orientieren sich zu vorgelagerten öffentlichen Außenräumen und stärken die Schwelle zwischen privat und gemeinschaftlich. Die Schotten werden zu einem Holzfachwerk weiterentwickelt, als sichtbares Zusammenspiel von Bestand und neuer, leichter Konstruktion.
Im Erdgeschoss entstehen Split-Level-Atelierwohnungen mit direktem Außenraumbezug, darüber ein Mix unterschiedlich großer Wohnungen mit Terrasse. Die Aufstockung über dem ZW2 reagiert gezielt auf den Bedarf an größeren Wohneinheiten. Die Erschließung wird neu geordnet: Vier Eingänge an der Südseite schaffen klare Adressen, bestehende Treppenhäuser werden genutzt und an Ecktypen durch zwei Aufzüge ergänzt. Über die Terrassenebenen wird zudem eine barrierefreie Erschließung auch für die Zeilentypen dazwischen ermöglicht.
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