Die Analyse der vorhandenen Siedlungsstruktur im Schlossviertel in Düsseldorf-Garath zeigt die typischen Defizite des seriellen Wohnungsbaus der 1960er- und 1970er-Jahre: Es gibt viele kleine Wohnungen mit maximal etwa 86 m² und nur ein begrenztes Angebot an großen Wohnungen mit höchstens vier Zimmern. Barrierefreiheit ist kaum vorhanden. Gleichzeitig besteht ein wachsender Bedarf an familiengerechtem Wohnen und barrierefreien Wohnformen.
Der Entwurfsansatz versucht auf diese Herausforderungen mit einer gezielten Aufstockungsstrategie zu reagieren. Das Ziel besteht darin, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, ohne in die bestehende Struktur groß eingreifen zu müssen, sodass die Bewohner*innen in ihren Wohnungen bleiben können.
Das Konzept gliedert sich in drei zentrale Elemente: Die Erschließung (blau) erfolgt über vertikale Erschließungstürme sowie horizontale Laubengänge. Die Dachgärten (grün) werden als verbindende, gemeinschaftlich genutzte Freiräume zwischen den Gebäuden angelegt und interpretieren den klassischen Hof neu. Das Wohnen (rot) differenziert sich in zwei Aufstockungstypologien: barrierefreie Wohnungen in dreigeschossigen Aufbauten sowie Maisonette-Wohnungen in zweigeschossigen Riegeln.
So entstehen 27 barrierefreie 2.5- bzw 3.5-Zimmer Wohnungen und 14 5.5-Zimmer Maisonette-Wohnungen. Die Aufstockungen sind als vorgefertigte Holzbauten geplant, die auf einem Gitterrost aufgelagert sind. Dadurch wird die Last gleichmäßig auf die Bestandsgebäude verteilt und die Lastreserven der Plattenbauten genutzt.
Um die bestehenden Eingangssituationen und Treppenhäuser nicht nachrüsten und durchstechen zu müssen, werden die Aufstockungen extern über neue Erschließungstürme mit Treppe und Aufzug erschlossen.
Die neu entstehenden Dachgärten sollen ein Ort der Gemeinschaft, Nachbarschaft und des Austauschs werden. Sie bieten verschiedene Ausstattungen wie einen Pavillon mit Teeküche und Lager sowie Hochbeete, Sitzmöglichkeiten und Raum für Aktivitäten wie Tischtennis.
Durch das Zusammenspiel dieser Elemente mit dem Bestand kann ein verdichtetes, sozial durchmischtes und zukunftsfähiges Wohnensemble entstehen, das bestehende Defizite adressiert und gleichzeitig neue räumliche und gemeinschaftliche Angebote schafft.
Die Analyse der vorhandenen Siedlungsstruktur im Schlossviertel in Düsseldorf-Garath zeigt die typischen Defizite des seriellen Wohnungsbaus der 1960er- und 1970er-Jahre: Es gibt viele kleine Wohnungen mit maximal etwa 86 m² und nur ein begrenztes Angebot an großen Wohnungen mit höchstens vier Zimmern. Barrierefreiheit ist kaum vorhanden. Gleichzeitig besteht ein wachsender Bedarf an familiengerechtem Wohnen und barrierefreien Wohnformen.
Der Entwurfsansatz versucht auf diese Herausforderungen mit einer gezielten Aufstockungsstrategie zu reagieren. Das Ziel besteht darin, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, ohne in die bestehende Struktur groß eingreifen zu müssen, sodass die Bewohner*innen in ihren Wohnungen bleiben können.
Das Konzept gliedert sich in drei zentrale Elemente: Die Erschließung (blau) erfolgt über vertikale Erschließungstürme sowie horizontale Laubengänge. Die Dachgärten (grün) werden als verbindende, gemeinschaftlich genutzte Freiräume zwischen den Gebäuden angelegt und interpretieren den klassischen Hof neu. Das Wohnen (rot) differenziert sich in zwei Aufstockungstypologien: barrierefreie Wohnungen in dreigeschossigen Aufbauten sowie Maisonette-Wohnungen in zweigeschossigen Riegeln.
So entstehen 27 barrierefreie 2.5- bzw 3.5-Zimmer Wohnungen und 14 5.5-Zimmer Maisonette-Wohnungen. Die Aufstockungen sind als vorgefertigte Holzbauten geplant, die auf einem Gitterrost aufgelagert sind. Dadurch wird die Last gleichmäßig auf die Bestandsgebäude verteilt und die Lastreserven der Plattenbauten genutzt.
Um die bestehenden Eingangssituationen und Treppenhäuser nicht nachrüsten und durchstechen zu müssen, werden die Aufstockungen extern über neue Erschließungstürme mit Treppe und Aufzug erschlossen.
Die neu entstehenden Dachgärten sollen ein Ort der Gemeinschaft, Nachbarschaft und des Austauschs werden. Sie bieten verschiedene Ausstattungen wie einen Pavillon mit Teeküche und Lager sowie Hochbeete, Sitzmöglichkeiten und Raum für Aktivitäten wie Tischtennis.
Durch das Zusammenspiel dieser Elemente mit dem Bestand kann ein verdichtetes, sozial durchmischtes und zukunftsfähiges Wohnensemble entstehen, das bestehende Defizite adressiert und gleichzeitig neue räumliche und gemeinschaftliche Angebote schafft.
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