Monheim-Süd

Städtebauliche Planung:

Planungsabteilung Neue Heimat NRW, Dipl.-lng. G. Englert und Arch. J. Rudolph BDA, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr.-lng. Reichow, Hamburg

Architektur:

Planungsabteilung Neue Heimat NRW

Bauträger:

Neue Heimat NRW

Bauunternehmen:

Beton- und Monierbau AG, Hauptverwaltung Düsseldorf; Hochtief AG, Niederlassung Ruhrgebiet

Verwendete Systeme:

Beton- und Monierbau; Allbeton-Hochtief

Beteiligte Betonwerke:

n/a

Bauzeit:

1965 – 1972

Wohneinheiten:

~4750 WE

Fläche:

~100 ha
[Abb. 80] „Schwarzplan Monheim-Süd“ von Eicke, Finn (2025) | Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
Die Wohnanlage “Monheim Süd” ist eine von 1965 bis 1972 errichteter Stadtteil Düsseldorfs. Auf ungefähr 100 ha wurden insgesamt über 4750 Wohneinheiten gebaut. Schon 1963 hat die Planungsgemeinschaft “Neue Heimat NRW” angefangen, in Abstimmung mit der Stadt Düsseldorf die Trabantenstadt zu planen. Im Januar 1965 begann die “Neue Heimat” mit der Ausschreibung für die industrielle Vorfertigung der Bauten des 1. Bauabschnitt und wählten kurz darauf die Beton- und Monierbau AG und die Hochtief AG für die Ausführung aus. Die Bauten dieses Abschnittes wurden dann von 1965 bis 1967 errichtet. In den folgenden Bauabschnitten wurden dann neben den von der “Neuen Heimat NRW” geplanten Typen auch eigene Typen der Unternehmen gebaut. Der 2. Bauabschnitt wurde von 1967 bis 1969, der 3. von 1969 bis 1970, der 4. von 1969 bis 1971 und der 5. von 1970 bis 1972 ausgeführt. Bei der Ausführung der Bauten setzte die Beton- und Monierbau AG auf ihr eigens entwickeltes Großtafelbau-System, die Hochtief AG auf das aus Schweden importierte Allbeton-Verfahren. Neben vielen Wohngebäuden wurden auch zwei Grundschulen, eine Realschule, zwei Kirchen mit Kindergärten und reichlich Fläche für Gewerbe geplant und gebaut.

Quellen:

[34] Neue Heimat Magazine, 11/1966.
[38] Neue Heimat Magazine, 1/1972.
[39] Hochtief Nachrichten, 3/1973.
[42] Der Monierbauer, Heft 3 Juli, 1967.